Narr von Gerd Schilddorfer und David G. L. Weiss.
Der Narr ist der zweite Thriller des Autorenduos um die Protagonisten Georg Sina und Paul Wagner, mit "Ewig", dem ersten Band, landeten Sie ein erfolgreiches Debüt, welches auch verfilmt wurde. Am Ende eines Drehtages saßen die beiden Autoren zusammen in einem Wiener Kaffeehaus und gebaren die Idee für den zweiten Thriller: Narr.
Schauplatz ist Wien. Der -gar nicht verstaubte- Historikers Georg Sina und pfiffige investigative Reporter Paul Wagner schlittern in eine Symbolmord-Szenerie. Doch gleichzeitig geschehen noch weitere Morde mit ähnlicher Handschrift. Schnell wird klar: Es geht um mehr! Geschickt erzählen die Autoren auf mehrere Ebenen, aus verschiedenen Blickwinkeln, verweben Wien, Berlin und Israel; Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft, schaffen politische Dimensionen und legen die emotionale Verwundbarkeit der Helden offen. Kurz, ein sehr, sehr spannendes Buch.

Der Plot ist faszinierend, historisch interessant und rast in temporeicher Sprache durch die Kapitel wie Reporter Paul Wagner mit seinem Motorrad zu den Ereignisse. Äußerst spannend erzählt, man möchte sofort nach Wien und mehr über Metternich und die Habsburger wissen.
Manchmal hatte ich das Gefühl, dass das Buch eher (oder auch?) ein Männerthriller ist, wegen der ausführlichen Motorradszenen zum Beispiel, was mich allerdings nicht davon abhielt, die knapp 650 Seiten zu verschlingen! Unbedingt empfehlenswert.
Gebundene Ausgabe: 656 Seiten
Verlag LangenMüller; Auflage: 1 (30. Juni 2010)
ISBN-10: 3784432352
Größe: 22,4 x 15 x 6 cm
Preis: ca. 22,95 €





