Warnsignale für Burnout (Teil 4)
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Auch wenn es einige als aktuelle „Modediagnose“ abtun. Burnout ist definitiv ein Warnsignal, das eine Depression oder auch eine andere Krankheit anzeigt. Dabei äußern sich die Alarmzeichen in drei Phasen:
Phase 1: Emotionale Erschöpfung
In dieser Phase fühlen sich Betroffene im Job frustriert und ausgelaugt. Positive Energien und Schwung für einen neuen Arbeitstag nehmen immer mehr ab. Die Fähigkeit sich in der Freizeit zu regenerieren nimmt ebenfalls ab.
Phase 2: Depersonalisation (Entpersönlichung)
Hier kommt es zu Gereiztheit und schließlich zu Gleichgültigkeit im Beruf und Privatleben. Es erwächst eine Gefühllosigkeit gegenüber Mitarbeitern und Kunden. Resignation stellt sich ein und es kommt zu einer weitgehenden Kontaktvermeidung, um sich Emotionen so wenig wie möglich aussetzen zu müssen.
Phase 3: Leistungseinschränkung
Diese Phase ist durch einen starken Leistungsabfall gekennzeichnet. Betroffene haben eine negative Selbsteinschätzung und verlieren ihr Selbstvertrauen. Erfolge werden nicht mehr wahrgenommen. Es kommt zu einem massiven Verlust von Kompetenzgefühl und schließlich zur Reduzierung der Produktivität.
Ausführliche Selbsttests helfen im Vorwege oftmals sich einzuschätzen, in welcher Phase man sich befindet und wie kritisch die Ausprägung bereits ist. Zum Handeln ist es jedenfalls nie zu spät.



