Hilfe! Drei Säulen für die Rettung (Teil 6)
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Um einem Burnout vorzubeugen sind drei Säulen wesentlich:
1. Säule: Regeneration
Dies ist die Wichtigste und gleichzeitig auch die am leichtesten zu Lernende. Überlegen Sie dafür einmal, welche Regenerationsmöglichkeiten Ihnen früher geholfen haben, und versuchen Sie, davon eine oder zwei wieder in Ihren Alltag zu integrieren.
Welche Hobbys haben Sie früher einmal ausgeübt und welche davon haben Ihnen ein Gefühl der Zufriedenheit gegeben.
Entdecken Sie Ihre Leidenschaften wieder: Interessieren Sie sich für kulturelle Belange, lieben Sie die Natur?
Pflegen Sie Freundschaften und treffen Sie sich mit Ihren Freunden in lockerer und entspannter Atmosphäre.
Denken Sie einmal darüber nach eine Entspannungstechnik zu lernen, um auch in stressiger Umgebung eine Insel der Ruhe zu finden.
Achten Sie auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung und schlafen Sie ausreichend.
Machen Sie Kurzpausen, in denen Sie sich einfach mal ans Fenster stellen und tief durchatmen, oder in denen Sie sich für wenige Minuten geistig an Ihren liebsten Urlaubsort versetzen.
2. Säule: Delegation
Alles alleine zu machen, auf niemanden angewiesen zu sein, spielen zwar für das Selbstwertgefühl eine wichtige Rolle, führen aber langfristig zum Crash.
Zeitmanagement ist eigentlich unsinnig, denn es stehen uns allen immer nur 24 Stunden pro Tag zur Verfügung, die im gleichen Rhythmus ablaufen. Wie wir damit umgehen und diese Zeit verbringen, können wir jedoch sehr wohl managen.
Eine schon sehr alte, aber oft vergessene Methode, ist die sogenannte Eisenhower-Methode: Hiernach können Sie alle Ihre Aufgaben in dringend und nicht dringend, sowie in wichtig und nicht wichtig unterteilen.
Die Qualität der Zeit können Sie auch dadurch verbessern, indem Sie langweilige Dinge wie Aufräum- oder Sortierarbeiten in Phasen machen, in denen Sie eher schlechte Laune haben. Wenn Sie gute Laune haben, sollten Sie sich mehr um kreative Dinge kümmern.
Machen Sie sich doch einfach eine Liste der Tätigkeiten, die zur Kategorie „Gute Laune“ und zur Kategorie „Schlechte Laune“ gehören.
3. Säule: Grenzen erkennen
Hierbei geht es darum, wie gut Sie sich selbst kennen und wie realistisch Sie sich selbst einschätzen. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem bisherigen Leben? Wie gut kennen Sie ihre eigenen Stärken und Schwächen und wie gehen Sie damit konkret um?
Oftmals wirken hier verschiedene Erwartungen oder alte Glaubenssätze auf das eigene Verhalten. Diese gilt es bewusst zu machen und dann konkret zu entscheiden, wie und in welcher Form Sie damit weiter leben möchten. Ein Coach kann hier wertvolle Unterstützung von außen sein.
Quelle: AFNB



