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Madame Rosalies Tango FAQ

© www.tangofish.deMadame Rosalie ist Tangoexpertin und arbeitet unter anderem im Tangobüro von Las Sombras in Überlingen und hin und wieder für www.tangoambodensee.info.

 

Frage: Brauche ich zum Tangotanzen einen Mann?

Madame Rosalie: Liebe (emanzipierte) Damen, diese Frage kann ich nur mit einem strikten JEIN beantworten.

JA, denn Tango tanzen allein wäre zwar technisch möglich, mit Hilfsmitteln wie z.B. einem Mop. Macht aber definitiv keinen Spaß. Der Sinnlichkeitsfaktor ist noch niedriger als beim Kontakt mit einem Leberwurstbrot.

NEIN, denn erstens dürfen Frauen auch mit Frauen tanzen.

Zweitens: Möchten Sie tanzen oder heiraten?

 

 

© www.tangofish.de© www.tangofish.deFalls sie tanzen wollen, sollten sie die Möglichkeit des Partnerwechsels in Betracht ziehen. Auf den Milongas (Tanzveranstaltungen) wird bunt gewechselt. Falls Sie einen Tänzer für einen Kurs brauchen, fragen sie die Lehrer, oder sehen sie sich auf der örtlichen Milonga um. Es gibt inzwischen sogar schon Tangotanzpartnerbörsen (einfach mal googeln).

 

 

FAZIT: Ein tangounwilliger Ehegatte oder ein nicht existenter Lebensgefährte sind kein zwingender Grund, nicht mit dem Tangotanzen anzufangen.


Frage: Bin ich mit 50+ schon zu alt, um Tango zu lernen?

Madame Rosalie: Nein, meine Liebe, Sie sind im besten Alter. Dem Tango tut neben Technik eine gewisse Reife und Lebenserfahrung einfach gut. ;)

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Frage: Ich kann mit hohen Schuhen nicht mal laufen. Kann ich trotzdem Tango lernen?

Madame Rosalie: Aber ja. Zum Anfangen benötigen Sie bequem-vernünftiges Schuhwerk mit Ledersohle und einem Absatz, so hoch, wie Sie ihn momentan vertragen. Die Schuhe sollten fest am Fuß sitzen und weder drücken noch verrutschen. Die süßen Riemchen-glitziglänzi-peeptoes heben Sie sich am besten für einen späteren Zeitpunkt Ihrer Tangokarriere auf.

 

Frage: Wo kann ich Tango lernen und wie?

Madame Rosalie: Der Tango hat viele verschiedene Gesichter. Gott sei Dank war es bis heute (trotz Anstrengung Einiger) unmöglich, ihn zu reglementieren. Jeder Tanguero tanzt seinen eigenen Tango. Jede Tanguera natürlich auch. Auch unterrichtet jeder Tanzlehrer seinen persönlichen Stil. Die Schwerpunkte im Inhalt und die Methodik sind sehr individuell.

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Mein Tipp: Mit Herz und Hirn entscheiden, bei wem sie wie lernen möchten! Lassen Sie Ihr Herz sprechen, wenn Sie sich die in Frage kommenden Lehrer tangotanzend ansehen. Achten Sie auf den Gesichtsausdruck der beiden, die Fußakrobatik ist nicht so wichtig. Praktische Fragen, die Ihr Hirn beantworten kann, wären zum Beispiel: Behandelt man Sie als Kunde höflich und respektvoll? Wie viele Paare sind in einem Kurs? Sind Parkplätze vorhanden oder Anbindungen an  öffentliche Verkehrsmittel? Kann Ihnen der Lehrer sagen, was Sie genau lernen werden?

Vergessen Sie nie, dass Sie ein erwachsener Mensch sind, und wert, als solcher behandelt zu werden.

 

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Welche Form des Angebots für Sie passt, ob Einzelstunden, Workshop oder ein laufender Kurs, entscheiden Sie bitte selber, alle genannten Möglichkeiten haben ihre Vor-  und Nachteile.

Kursangebote  für Augsburg und Bayern finden Sie in z.B. hier www.tango-lunazul.de und www.tangomuenchen.de.

Lesen Sie Bücher zum Thema Tango. Mein persönlicher Favorit: Aus der Sicht eines leidenschaftlichen Tangueros geschrieben, schildert „Der große Milongaführer – Was Sie schon immer über Tango wissen wollten, aber nie zu fragen wagten“ (von Gerhard Riedl) die Tangoszene. Er gibt u.a. Tipps zur Technik und beantwortet augenzwinkernd Fragen, die sich im Laufe einer Tangokarriere zwangsläufig früher oder später stellen. (hier reinlesen: www.der-grosse-milongafuehrer.de)

 

Frage: Wo und wann kann ich Tango tanzen gehen?

Madame Rosalie: Veranstaltungskalender für den Bereich Augsburg-Ulm-Landsberg:  www.tango-lunazul.de und www.tangomuenchen.de.

Für beinahe jeden Geschmack ist dort etwas zu finden, von verrucht-staubigen  Argentinophilie zelebrierenden Hinterhoflocations über „Milongas mit modernem Lebensgefühl“, wo Sie sich auch zu Nontangoklängen übers Parkett bewegen dürfen. Erlaubt ist, was gefällt.

Für einen Tangomillieu-Erstkontakt kann ich Ihnen z.B. die Milonga „TangoCafe“ im Parktheater Göggingen ans Herz legen.

 

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Madame Rosalie können Sie bei facebook online treffen und Fragen zum Tango stellen.

Bilder © Manuela Bößel-Stallforth

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